Transsilvanien und Karpaten – Auf den Spuren von Wolf und Bär

Gerade bin ich aus Transsylvanien zurück. Diesmal waren die Dreharbeiten ganz schön anstrengend. Transsylvanien? Etwa da wo … ? Genau. Dracula habe ich allerdings nicht gesehen – obwohl der in der Gegend sein Unwesen getrieben haben soll. In Bran steht ein Schloß, dass noch unter Caucescou als Dracula-Heim ausgebeben wurde – heute tummeln sich da statt Untoter lauter Schulklassen – Touristennepp eben. Wir wollten etwas anderes sehen.

So steht´s im Reiseprospekt:

Die Karpaten sind die größte intakte Naturlandschaft Europas. Mehr als ein Drittel aller Wölfe, Bären und Luchse tummeln sich in dieser gewaltigen und beeindruckenden Gebirgslandschaft. Am Fuße der Berge liegt Sinca Noua, „Neu-Schinka“, ein kleines Dorf von knapp 2,000 Einwohnern. Hier ist die Zeit stehen geblieben, Schäfer ziehen mit ihren Herden wie vor Jahrhunderten durch die Berge, abends treiben die Hirten die Kühe und die Wasserbüffel von den Weiden zurück durch das Dorf und die Ruhe wird nur vom Krähen der Hähne und dem Gezwitscher der Spatzen und Schwalben gestört. Die Ortschaft hat die Zeichen der Zeit erkannt und möchte diesen Schatz bewahren und sich als erstes „ökologisches Dorf“ Rumäniens etablieren.

Hier ist im Jahre 2004 die Pension „Equus Silvania“ entstanden, der lokale Traditionen mit westlichem Standard verbindet. Die stilvolle, moderne Pension von Equus Silvania (Bad auf dem Zimmer) verwendet überwiegend lokale Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft und aus dem eigenen Bio-Garten. Equus Silvania hat darüber hinaus Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Gänse, Enten und Hühern und bietet für den naturverbundenen Reisenden eine Urlaubsidylle par excellence. Die Besitzer von Equus Silvania, Barbara und Christoph Promberger, leiteten zehn Jahre lang das Carpathian Large Carnivore Project, größtes Forschungs- und Schutzprojekt über Großraubtiere in Osteuropa. In dieser Zeit haben sie umfangreiche Erfahrung mit Wildtieren gesammelt und erzählen gerne über ihre Erlebnisse mit Wölfen, Bären und Luchsen.

Tatsächlich ist Promberger mit uns gewandert, schon am ersten Tag zwölf Kilometer durch die Berge. Ich sage Euch, nichts für übergewichtige Hiking-Anfänger wie mich. Habe mich halt durchgebissen. Im folgenden könnt ihr ein paar Bilder sehen…

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